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Kostenfreie und kostenlose Depots im Vergleich

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Online BrokerEin Tipp, um erfolgreich Geld anzulegen funktioniert immer: Suchen Sie ein kostenloses Aktiendepot und achten Sie darauf, keine überhöhten Gebühren zu zahlen. Das sollte kein allzu großes Problem sein. Die Leistungen der einzelnen Broker können Sie beispielsweise hier überprüfen. Das mag sich für jemanden, der womöglich nur eine einzige Order im Jahr erteilt hat, seltsam anhören, aber auch derjenige kann über das Jahr schnell 300 Euro und mehr sparen.

Für einen aussagekräftigen Vergleich benötigt man lediglich vier Angaben: Die Zahl der jährlichen Orders, den Anteil an Orders, die über das Internet laufen, das durchschnittliche Depotvolumen und das durchschnittliche Ordervolumen.

Ordergebühren berechnen sich, von wenigen Ausnahmen abgesehen, aus einer Pauschale pro Order sowie einem Zuschlag, der sich prozentual aus dem Ordervolumen ergibt. Der Vergleichsrechner berücksichtigt dabei auch die zu zahlende Mindestgebühr sowie die Höchstgebühr, die maximal zu zahlen ist. Die jährliche Orderanzahl ist ebenfalls von Bedeutung, da manche Depots nur bei regelmäßigen Umsätzen kostenlos geführt werden können. Außerdem kann bei einer hohen Orderanzahl ein Depot mit monatlicher Grundgebühr und niedrigen Ordergebühren günstiger sein, als ein kostenloses Aktiendepot. Manche Anbieter verlangen für telefonische Aufträge höhere Gebühren als für Internetaufträge, daher ist auch die Anzahl der Internetaufträge für einen Vergleich von Bedeutung. Durch die Mindesthöhe des Depotvolumens, die manche Anbieter bei einem kostenlosen Depot voraussetzen, muss auch dieses Detail im Vergleich berücksichtigt werden.

Worauf man beim Vergleich achten muss

Nicht jedes Angebot, welches man Ihnen seitens des Brokers macht, ist dauerhaft gültig. Häufig sind bestimmte Konditionen, oder die Befreiung von monatlichen Gebühren, nur für einen bestimmten Zeitraum gültig. Bei einem guten Vergleichsrechner, wie diesem hier, wird dies ebenfalls berücksichtigt. Der Testbericht informiert Sie darüber, wie lange ein Aktiendepot kostenlos ist und ab wann welche Gebühren zu zahlen sind. Weiter wird in diesem Vergleich berücksichtigt, welche Extras von einem Broker geboten werden. So können besonders hohe Tagesgeldzinsen natürlich ebenfalls attraktiv sein und eventuelle Gebühren in einem anderen Licht erscheinen lassen.

Legen Sie unterschiedlich hohe Beträge an, können Sie den Vergleichsrechner natürlich auch mit verschiedenen Daten füttern und die Ergebnisse anschließend addieren. Sie dürfen dann allerdings nicht vergessen, dass die Depotkosten nur einmal jährlich anfallen. Auf jeden Fall ist ein Blick in die Testberichte immer lohnenswert. Es hat sicher bewährt, aus dem Vergleichsrechner die drei besten Anbieter herauszusuchen, und diese unter Berücksichtigung der Testberichte zu vergleichen. Wenn Sie ein kostenloses Aktiendepot eröffnen möchten, sollten Sie unbedingt darauf achten, dass der von Ihnen ausgewählte Broker auch seriös ist. Die von uns im Vergleich berücksichtigten Broker sind ausnahmslos seriös und können ohne Bedenken empfohlen werden. Dennoch sollten Sie auf verschiedene Punkte gesteigerten Wert legen.

Hat der Broker seinen Sitz innerhalb der EU, profitieren Sie von einer allgemeingültigen Rechtssicherheit. Für den Broker gelten die gesetzlichen Bestimmungen der Europäischen Union, bei juristischen Auseinandersetzungen kann er vor dem Gericht im Heimatland des Kunden verklagt werden. Sollten Sie einen Broker außerhalb der EU auswählen, müssen Sie unter Umständen im Land des Brokers vor Gericht ziehen. Es ist nicht zwingend erforderlich, dass ein Broker in Deutschland über eine Niederlassung verfügt, es hat jedoch unbestritten seine Vorteile. In Deutschland sind viele Regelungen noch wesentlich strenger als im EU-Ausland.

In der gesamten EU sind Guthaben auf Tagesgeld- oder Verrechnungskonten bis 100.000 Euro geschützt. Oft geht der Schutz in Deutschland über diese Summe noch hinaus. Bei Brokern außerhalb der EU sollten Sie unbedingt klären, inwieweit Ihre Gelder im Falle einer Bankeninsolvenz abgesichert sind. Die Seriosität eines Brokers erkennen Sie auch daran, dass er nicht nur von traumhaften Gewinnen spricht, sondern auch darauf hinweist, dass die Geldanlage in Zertifikate, Fonds und Aktien mit Risiken verbunden ist.

Angebote für neue Kunden müssen nicht zwangsläufig einen unseriösen Eindruck hinterlassen. Allerdings spricht es für den Broker, wenn die angebotenen Konditionen nicht nur begrenzt, sondern dauerhaft gültig sind. Es hinterlässt keineswegs einen guten Eindruck, wenn sich hinter einem Depot Kosten verstecken oder diese nach Ablauf eines gewissen Zeitraums beispielsweise um das Fünffache steigen.

Gibt es ein spezielles Depot für Kleinanleger?

Das Budget von Kleinanlegern lässt meist keine kostenintensiven Transaktionen oder hohe Depotkosten zu, schließlich sollen die Kosten die Zinsen nicht wieder auffressen. Dazu muss man nicht auch noch ein Risiko eingehen. Es gibt keine spezifischen Kleinanlegerdepots, aber einige Depots am Markt eignen sich besonders für Kleinanleger. Es kann ja auch nicht jeder Kunde, der sich mit Aktien ein finanzielles Polster aufbauen möchte, monatlich riesige Summen anlegen. Für Kleinanleger ist es besonders wichtig, dass keine Depotgebühren anfallen, die den Depotgewinn auffressen. Diese, für Kleinanleger günstigen, Depots kann man im Internet über einen Aktiendepotvergleich finden. Neben den wegfallenden Depotgebühren sind auch niedrige Transaktionskosten sehr wichtig. Interessant sind für Kleinanleger auch Depotkonten mit einer Flatrate, bei denen sich die Depotkostenverwaltung schon ab rund 2.000 Euro rechnet.

Da Kleinanleger in der Regel gerade erst mit dem Aktiengeschäft beginnen, kann auch ein Depot bei der Hausbank empfehlenswert sein. Dort sollte man einfach vollkommen harmlos nachfragen, ob es für Kleinanleger Sonderkonditionen gibt. Immerhin hat man meist einen bekannten und persönlichen Ansprechpartner. Auch ein kostenloses Musterdepot, um mit Empfehlungen, Analysen und Informationen zu üben, ist für Kleinanleger eine wichtige Hilfestellung.

Um im Internet sicher handeln zu können, benötigt man etwa zwei Jahre Übungszeit. Deshalb sollte man unbedingt auch die Kosten für Handel und Depot, sowie eventuelle andere Gebühren, hinterfragen. Dann stellt sich meist recht zügig ein Erfolg ein.

Kann man ein zweites Aktiendepot eröffnen?

DepotNahezu alle Depotanbieter bieten ihren Kunden ein kostenloses Zweitdepot an. Das ermöglicht den Anlegern, Aktien und andere Wertpapierbestände zu trennen. Die Notwendigkeit hierzu kann verschiedene Ursachen haben. Mancher Anleger möchte seine Finanzen trennen um einen besseren Überblick über die weitere Verwendung zu behalten. Oft dient ein solches Konto jedoch auch steuerlichen Vorteilen. Die Eröffnung eines Zweitdepots ist denkbar einfach, für das zweite Konto sind keine zusätzlichen Vollmachten etc. erforderlich.

Seit 2009 gilt das neue Gesetz über die Abgeltungssteuer bei Kursgewinnen und Dividendeneinnahmen aus Aktien- und Wertpapiergeschäften. Mit einem Zweitdepot kann man beispielsweise die Einbehaltung dieser Steuer für Depotbestände aus der Zeit vor 2009 nach dem heute gültigen Prinzip „FiFo“ verhindern.

Unter FiFo versteht man „First in – First out“. Das bedeutet, dass Altanteile bei Anteilsverkäufen als zuerst verkauft behandelt werden. Daraus folgt, dass Gewinne aus Geldern, die vor dem neuen Gesetz angelegt wurden, bei einem Verkauf durch eben dieses neue Gesetz belastet würden. Das würde automatisch geschehen, der Anleger hätte keinen Einfluss mehr auf die Abwicklung. Da das FiFo-Prinzip für jedes Depot gesondert gilt, ist ein Zweitkonto durchaus sinnvoll. Es ermöglicht dem Anleger, Depotbestände aus der Zeit vor 2009 mit Gewinn zu verkaufen, ohne diese versteuern zu müssen. Dadurch hat der Anleger dann wieder die Möglichkeit selbst zu entscheiden, welche Bestände tatsächlich der Besteuerung unterliegen.

Kann man auch Aktien kaufen, ohne ein Depot zu besitzen?

Natürlich besteht theoretisch die Möglichkeit Aktien zu kaufen und selbst zu verwahren, ohne ein Depot zu besitzen. Üblich ist das allerdings nur noch für Wertpapiere von nicht an der Börse notierten Unternehmen, bei Sonderausgaben und Sammlerstücken. Ansonsten werden Aktien heute aus Sicherheits- und Kostengründen, sowie wegen den großen Mengen und Summen, normalerweise nicht mehr als Einzelstücke ausgegeben. Insbesondere wegen den inzwischen, meist kostenlosen, Depots besteht für eine eigene Aufbewahrung auch keine Notwendigkeit mehr.

Die Ausgabe effektiver Stücke ist bei Aktien eine teure und aufwendige Angelegenheit, der Anleger muss sich um die komplette Verwaltung selbst kümmern. Er muss Bogen und Mantel, mitsamt Talons und Coupons, verwalten und entsprechend einreichen, um die Zinsausschüttungen zu erhalten. Außerdem bekommen Anleger bei eigener Verwaltung keinerlei Informationen oder automatische Benachrichtigungen, die mit der Aktiengesellschaft, von der Aktien gehalten werden, in Zusammenhang stehen. Immerhin besteht die Möglichkeit, die effektiven Wertpapiere aus Sicherheitsgründen in einem Schließfach bei der Bank zu verwahren.

Es gibt die Möglichkeit, Aktien über die Bank zu kaufen und sich die effektiven Stücke ausliefern lassen. Die meist sehr schön gestalteten bedruckten Urkunden sind für Sammler sehr interessant – das ist es dann aber auch. Üblicherweise werden börsennotierte Wertpapiere in Girosammelverwahrung aufbewahrt, die Aktien gehen nicht physisch an den Kunden über, sondern lediglich die Rechte an den Papieren. Aufgrund der großen Mengen einzelner Aktien werden heute, um Kosten zu sparen und die Verwaltung zu vereinfachen, fast nur noch Sammelurkunden erstellt. Deshalb ist es auch kaum noch möglich, einzelne Urkunden über kleine Nennwerte zu erhalten.

Kann man Aktiendepots für Kinder eröffnen?

Viele Eltern möchten bereits bei der Geburt ihrer Kinder mit deren Vorsorge und Vermögensaufbau beginnen. Hierzu werden von Finanzinstituten die unterschiedlichsten Möglichkeiten angeboten. Die Eltern suchen dabei natürlich nach der perfekten Lösung mit einem sicheren und großen Gewinn. Viele Sparkassen, Filialbanken und Direktbanken bieten Minderjährigenkonten, auch Babykonten genannt, an. Dabei handelt es sich nahezu immer um kostenlose Depotkonten mit günstiger Gebührengestaltung bei ausreichenden Depotbewegungen. Bei der irgendwann folgenden Volljährigkeit kann das Konto dann kostenlos, einfach und schnell umgestellt und von dem „Kind“ dann selbst verwaltet werden.

Da es sich bei solchen Finanzanlagen um langfristige Anlagen handeln sollte, sorgt der Staat für den Schutz des Guthabens der Kinder, indem er spekulative Anlageformen, wie Auslandsgeschäfte, Optionsscheine und Finanztermingeschäfte auf Minderjährigenkonten nicht zulässt. Ohnehin wird in der Regel das Baby- bzw. Minderjährigendepot nicht für den allgemeinen Aktienhandel, sondern eher für Fondssparpläne eröffnet. Derartige Sparpläne sind, nicht nur für Minderjährigendepots, äußerst beliebt und werden von fast allen Sparkassen, Banken und Direktbanken angeboten. Aber gerade als Vermögensanlage für Kinder sind sie, mit mittleren und langen Laufzeiten von bis zu 18 oder 20 Jahren, besonders geeignet. Da können Paten, Eltern und Großeltern mit 30 oder 50 Euro im Monat eine respektable Summe ansparen, vollkommen ohne Kosten und Gebühren für das Depot, welches meist auch noch mit besonderen Vergünstigungen ausgestattet ist.

Können Depotgebühren steuerlich abgesetzt werden?

Vermögensverwaltungs- und Depotkosten können grundsätzlich von den Steuern abgesetzt werden. Die anfallenden Beträge können ebenso steuermindernd angegeben werden, wie dies auch für die Kosten eines Girokontos möglich ist. Allerdings ist dabei zu beachten, dass der Sinn des Depots nicht in Kursgewinnen, sondern in der Vermögensanlage in Form von Zinsen und Dividenden, bestehen sollte. Natürlich dürfen nebenbei auch Kursgewinne erzielt werden. Es muss nur nachweisbar sein, dass das nicht der Hauptgrund der Kapitalanlage ist. Pauschal können als Depotgebühren jährlich 16 Euro angesetzt werden, auch wenn die Depotgebühren geringer waren oder gar keine angefallen sind. Sollte der Betrag 16 Euro übersteigen, muss der darüber hinausgehende Betrag nachgewiesen werden. Dies ist möglich durch einen Abbuchungsbeleg oder eine Kopie des entsprechenden Kontoauszugs. Wird bei den Werbungskosten in der Steuererklärung der Pauschbetrag von 1.000 Euro überschritten, werden die Depotgebühren zusätzlich bei den Werbungskosten berücksichtigt. Auch wenn es sich bei den Depotgebühren nur um einen kleinen Betrag handelt, machen die vielen kleinen Posten insgesamt einen durchaus ansehnlichen Betrag aus. Addiert man sämtliche Ausgaben, Kosten und Gebühren, lohnt sich das Absetzen von der Steuer durchaus.

Was bedeutet ein Limit beim Aktienkauf?

Jeder möchte nicht nur in der Presse von Gewinnmitnahmen lesen, sondern auch selber gelegentlich zu den Glücklichen gehören, die mitnehmen. Gerade in der derzeitigen Niedrigzinsphase sind Aktiengewinne mehr als nur verführerisch. Um dies zu realisieren stehen dem Anleger bei einem Aktienkauf oder -verkauf verschiedene Optionen offen. Dabei sind die gesetzten Limits die Grenzmarken für die Ausführung der jeweiligen Order. Erteilen Sie Ihrer Depotbank eine Kauf- oder Verkaufsorder ohne dabei ein Limit zu setzen, spricht man von einer Market-Order. Die Bank wickelt das Kaufgeschäft an der Börse „billigst“ ab, die Wertpapiere werden zum bestmöglichen Preis am gleichen Börsentag gekauft. Das stellt, bei viel gehandelten Aktien, kein nennenswertes Problem dar. Bei eher unbekannten Titeln sollte man solche Aufträge allerdings nicht erteilen, da Sie diese unter Umständen überteuert kaufen. Hier macht stattdessen ein Limit Sinn. Das bedeutet, dass Sie mit der Kauf-Limit-Order einen Betrag angeben, der beim Kauf der Aktie nicht überschritten werden darf. Bei einer Verkaufsorder verhält es sich ähnlich, sie wird am gleichen Tag „bestens“ abgewickelt und am Börsentag so hoch wie möglich verkauft. Auch hier ist das bei häufig gehandelten Aktien kein wirkliches Problem. Allerdings kann es auch hier bei unbekannteren Papieren zu Problemen kommen und zu einem Verkaufspreis, der deutlich unter dem Marktwert liegt. Daher macht auch hier eine Limitorder Sinn. Wird eine solche Order erteilt, beauftragt man die Bank, die Aktien zu einem Mindestpreis zu verkaufen, der nicht unterschritten werden darf.

Welche Kosten fallen bei einem Aktienkauf an?

Es dürfte sicherlich nicht mehr zu den Geheimnissen dieser Welt gehören, dass das Erbringen von Dienstleistungen Geld kostet. Für die Buchungen, den Handel sowie für Verwahrung und Verwaltung entstehen den Brokern Kosten. Die Depotkosten beziehen sich dabei auf die Verwahrung und Verwaltung der Wertpapiere im Depot und fallen, je nach Anbieter, sehr unterschiedlich aus. Dabei spielt bei der Abrechnung durch den Broker auch die Höhe des Depotwertes eine große Rolle, da die Gebühren meist prozentual abgerechnet werden. Da der Trend immer mehr Richtung Onlinebroker und Direktbanken geht, sind neue Kunden inzwischen heiß umkämpft. Viele Direktbanken, Sparkassen und Banken bieten die Depotkonten deshalb inzwischen kostenlos an.

Bei aktiver Nutzung des Depotkontos fallen Orderkosten, die sogenannten Transaktionsgebühren, an. Bei jedem Handel mit Wertpapieren, unabhängig von der Sorte bzw. ob es sich um einen An- oder Verkauf handelt, fällt eine prozentuale Gebühr an, die vom Umsatz abhängig ist. Auch hier gewähren Banken, unter bestimmten Voraussetzungen, Rabatte oder vereinbaren Festpreise. Im Normalfall wird, auch bei kleinen Volumen, eine Mindestgebühr fällig, weshalb die Aufträge nicht zu klein sein und auch nicht zu häufig erteilt werden sollten. Allerdings besteht die Möglichkeit, mit einer Orderflatrate Geld zu sparen. Sofern die Börsengebühr nicht in der Ordergebühr enthalten ist – das sollten Sie vor der Auswahl des Brokers prüfen – kommt diese noch anteilig hinzu.

Bei Limiterteilungen, zur Absicherung von Kursgewinnen oder zur Verhinderung von Kursverlusten fallen meist sogenannte Limitgebühren an, die von den Banken ebenfalls in unterschiedlichen Größenordnungen berechnet werden. Allerdings geht auch hier der Trend eindeutig zur Gebührenfreiheit, auch wenn diese sich bisher noch nicht so flächendeckend durchsetzen konnte, wie das kostenfreie Depot.

Bei einem Börsengang neuer Aktien werden Zeichnungsgebühren erhoben, wobei diese meist als Pauschalgebühr abgerechnet werden, auch wenn kein Zuschlag erhoben wird. Alle diese Dinge sollten Sie bei der Nutzung und Auswahl des Depotkontenvergleichs vor Vertragsabschluss überprüfen.

Wie erteile ich eine Order bei einem Aktiendepot?

Bei einer Order für ein Aktiendepot handelt es sich um einen Auftrag an die depotführende Bank, bestimmte Aktien aus dem Kundendepot zu verkaufen oder für das Kundendepot zu kaufen. Eine solche Order kann man bei seiner Bank mit einem entsprechenden Formular, samt dazugehöriger Unterschrift, veranlassen. Alternativ können diese Orders jedoch auch per Fax, Mail oder telefonisch erteilt werden.

Wird das Depot bei einer Online- oder Direktbank geführt, kann die Order über das Internet erteilt werden. Man lädt das entsprechende Formular bei der Direktbank herunter oder füllt das entsprechende Formular direkt im Internet aus. Hat man einen guten Broker ausgewählt, erhält man von diesem regelmäßig Informationen über Performanceanalysen, News zu Aktiengesellschaften sowie die Kursentwicklung der einzelnen Werte. Bei einer solchen Auftragserteilung via Internet müssen Sie sich als Kunde mit PIN und TAN legitimieren.

Die Erteilung einer Order ist somit im Internet jeden Tag und ganztägig möglich. Es ist wichtig darauf zu achten, dass das Orderformular exakt ausgefüllt wird. Wenn Sie hier aus Versehen einen Fehler machen oder Ihnen ein Flüchtigkeitsfehler unterläuft, kann Sie das teuer zu stehen kommen.

Eine Aktiendepot-Order beinhaltet den Namen der Aktie, inklusive dazugehöriger Wertpapierkennnummer, sowie die Anzahl der zu kaufenden oder verkaufenden Papiere. Dabei besteht die Möglichkeit, die Papiere zu einem festen Preis, einem eingetragenen Limit oder auch „billigst“ bzw. „bestens“ zu kaufen oder zu verkaufen. Auf dem Orderformular hat man als Anleger auch die Möglichkeit, eine bestimmte Börse für den Wertpapierhandelsauftrag vorzugeben.

Gibt es beim Aktiendepot eine Flatrate?

Bei Internet-, Telefon- und Mobilfunkanbietern sind Flatrates Normalität, inzwischen gibt es auch Flatrates für Depotkonten. Hohe Gebühren bei hohem Anlagevolumen und hohe Transaktionskosten bei Vieltradern, treiben schnell die Orderkosten in die Höhe. Immer mehr Discount- und Direktbanken bieten ihren Kunden daher Flatrates für ihre Aktiendepots an. Dabei richten sich die Gebühren dann nicht mehr nach Anzahl und Höhe der Transaktionen, sondern werden als feste Pauschale für einen bestimmten Zeitraum vereinbart. Nachdem diese Flatrates ursprünglich nur für Zertifikatsemmissionen angewandt wurden, werden diese inzwischen immer mehr auch für den Börsenhandel übernommen.

Eine solche Flatrate ist gerade für Anleger, die viele Transaktionen im Jahr abwickeln oder sehr hohe Summen bewegen, unbedingt zu empfehlen. So fällt bei einem Aktienkauf in Höhe von 20.000 Euro mit der Flatrate eine Pauschale von 8 Euro an, während bei einer Ordergebühr von 0.5% au f das Volumen eine Gebühr für 100 Euro zu bezahlen gewesen wäre. Daran kann man erkennen, welchen Wert eine Flatrate im Einzelfall haben kann. Allerdings kann man auch bei kleinen Summen mit der Flatrate viele Gebühren sparen, meist schon ab 2.000 Euro. Inzwischen wird die Nachfrage nach Aktiendepots mit Flatrate immer stärker. Es dürfte für die nächste Zukunft ein wesentliches Merkmal bei der Auswahl des Brokers werden.

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